Optimale Gehirn - Organisation /  Dominanzprofile


Im allgemeinen erwartet die Schule, dass die Schüler auf eine ganz bestimmte Art und Weise lernen. Diejenigen, die nicht in dieses Muster passen, gelten oft als weniger begabt und es wird nicht berücksichtigt, dass sie einfach anders lernen.

Eine optimale Gehirn Organisation bedeutet, die jeweiligen Begabungen und Fähigkeiten eines Menschen zu kennen und sie optimal einsetzen zu können.
Um dies zu erreichen ist es hilfreich zu wissen, welche der beiden Gehirnhälften, der beiden Augen, Ohren, Hände und Füße dominiert d.h. zu verstehen, wie wir eingehende Informationen vorrangig verarbeiten z.B. Logik-orientiert i.d.R. linke Hemisphäre (Gehirnhälfte) oder Gestalt –orientiert i.d.R. rechte Hemisphäre.

Beispiel: 
Bevorzugt ein Mensch die linke Gehirnhälfte – Logik - verarbeitet er/sie Informationen linear, von den Teilen zum Ganzen, z.B. erarbeitet sich ein Kind die Sprache leichter über das Alphabet, die Grammatik. Das Erlernen von Regeln fällt nicht nur leichter sondern ist eher unterstützend, auch der Umgang mit Zahlen erfolgt linear, Schritt für Schritt.
Bevorzugt ein Mensch die rechte Gehirnhälfte – Gestalt/ganzheitlich - verarbeitet er/sie Informationen unter Berücksichtigung des Kontextes, beginnt beim Ganzen hin zu den Teilen. So lernt ein Kind mit dieser Dominanz leichter über Bilder, Rhythmus, es braucht z.B. mehr Bewegung. 

Jeder Mensch hat ein individuelles Lernprofil, je nach dem, welche Gehirnhälfte, Auge, Ohr, Hand und Fuß bevorzugt benutzt wird bzw. dominiert und somit entscheidend das Lernen beeinflusst.
Dieses leicht verständliche System, das die körperlichen Voraussetzungen berücksichtigt, ein besseres Verständnis der Organisation von Gehirn, Körper und dem Nervensystem ermöglicht, führt dazu, die Stärken zu unterstützen und einen guten Umgang mit den eigenen Schwächen zu finden z.B. in dem wir erkennen bzw. verstehen warum wir in manchen Situationen/Anforderungen in Schule/Alltag/Beruf  den Überblick verlieren, Einzelheiten nicht mehr wahrnehmen, Erlerntes nicht anwenden können ...   und in Stress geraten.

Über mich persönlich:
Das Wissen um mein eigenes Lernprofil bzw. meine Dominanzen eröffnete mir völlig neue Möglichkeiten  „Lernen“ neu zu begreifen. Meine Begabungen zu erkennen mir „zu-trauen“ und meine „Beruf-ung“ zu leben und nicht mehr nach dem Motto:  „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ .
Es ist mir eine Freude all die Menschen zu begleiten, die sich wünschen, ihre Fähigkeiten und Begabungen - auf ihrem „eigenen“ Weg und in ihrer „eigenen“ Geschwindigkeit zu entdecken, und zu leben.

Diese hier beschriebene Methode zur Unterscheidung von Lernstilen wurde von Dr. P. Dennison und Gail Dennison entwickelt.
Buch: „Brain-Gym® - mein Weg“

Carla Hannaford, Dr.  Neurophysiologin, Pädagogin
Buch:  „Mit Auge und Ohr, mit Hand und Fuß“  Gehirnorganisationsprofile erkennen und optimal nutzen

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